Maria's biographie


Maria Riccarda Wesseling stammt aus Graubünden (Schweiz) und den Niederlanden.
Ihren internationalen Durchbruch feierte sie 2006 an der Opéra de Paris, wo sie kurzfristig am Premièrenabend in der Titelpartie von Glucks „Iphigenie en Tauride“ in der Minkowski/Warlikowski-Produktion einsprang. „Une découverte“ titelten „les échos“. Ein Jahr später meinte DeutschlandRadio Kultur anlässlich der Uraufführung von Henzes Oper Phaedra an der Staatsoper Berlin: „Die grandiose Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling ist eine Idealbesetzung für die rückhaltlos liebende Phaedra“. Henze's Phaedra sang sie auch an der Monnaie in Brüssel und im Barbican Center London. 2oo8 kehrte sie zurück an die Pariser Oper als Glucks „Orpheus“. Die von Pina Bausch inszenierte und von Thomas Hengelbrock dirigierte Produktion wurde live auf arte übertragen und ist auf DVD erschienen (BelAir). Mit dieser bereits legendären Produktion debutierte Maria Riccarda Wesseling im Sommer 2012 auch im Lincoln Center New York. Die Partie der "Iphigénie" gestaltete sie im Januar 2011 am Teatro Real Madrid erneut, diesmal in der Regie von Robert Carsen. Im Juni 2012 sang sie am Teatro Real Madrid die Ottavia in Warlikowski's Produktion von "Poppea e Nerone".

Die "Marguerite" in Berlioz' "Damnation de Faust" verkörperte Maria Riccarda Wesseling 2011 am Staatstheater Stuttgart in einer Produktion von Andrea Moses und wiederholt sie in der Spielzeit 12/13 an der Vlaamse Opera Antwerpen, diesmal in der Regie von Terry Gilliam, sowie in der Wiederaufnahme in Stuttgart im juni 2013.

An der Opéra de Lyon sang sie Hedwig in Offenbachs „Rheinnixen“, la Malaspina in Sciarrinos „Luci mie traditrici“, Bianca in Zemlinskys „Florentinischer Tragödie“, sowie Metella in Offenbachs „la vie parisienne“ in der auf DVD erschienenen Inszenierung von Laurent Pelly (Virgin). An der Nationaloper Helsinki verkörperte sie den „Pèlerin“ in Kaaia Saariahos Oper „l’amour de loin“ (Regie: Peter Sellars), am Grand Théatre de Genève die Giulietta in „Les contes d’ Hoffmann“ in der Regie von Olivier Py (DVD bei BelAir). In Bilbao ersetzte sie Sonia Ganassi in der Titelpartie von Bizets Carmen, an der DNO Amsterdam sang sie den Orlofsky in der Fledermaus, bei der Ruhrtriennale 2009 Claude Viviers „Wo bist du Licht“ und an der Opéra de Bordeaux die Irma in Eötvös’ „le Balcon“ sowie die Titelpartie in Offenbachs "La belle Hélène". Die "Hermione" in Grétrys wiederentdeckter Oper "Andromaque" sang sie am Théâtre des Champs-Élysées Paris, bei den Schwetzinger Festspielen und am Festival de Radio France (CD bei Glossa), wo sie 2011 als Titelheldin in Catels "Sémiramis" eine weitere Wiederentdeckung aus der Taufe hob (CD release Herbst 2012). In St.Gallen machte sie Furore als Wozzeck-Marie ("Maria Riccarda Wesseling als Marie ist eine Wucht – leidenschaftlich und glaubwürdig") und wird diese Partie Ende 2012 an der Israeli Opera Tel Aviv wieder verkörpern.
Ihre frühere intensive Beschäftigung mit Händel ist auf einer Solo-cd, verschiedenen Gesamteinspielungen und DVDs belegt.

Maria Riccarda Wesseling pflegt ein breites Konzertrepertoire in Sälen wie Gewandhaus Leipzig (Johannespassion unter Riccardo Chailly), Concertgebouw Amsterdam ("Les Nuits d'été" mit dem KCO unter David Zinman, sowie ein inszenierter Liederabend), Tonhalle Zürich (mehrere Konzerte mit dem Tonhalle Orchester, u.a. unter Christopher Hogwood, Vladimir Fedosejev), Kölner Philharmonie (COEurope und MCO unter Peter Eötvös), Essener Philharmonie („Poême de l’amour et de la mer“ unter Minkowski), Bozar Brüssel, Festspielhaus Baden-Baden ua.


Von Maria Riccarda Wesseling liegen diverse Solo-CDs, Opern-Gesamteinspielungen und DVDs vor.



 August 2012
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Maria Riccarda Wesseling
Garderobe in Giulietta in Genève
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Bilbao in Interview
Bilbao Interview
2009

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2009

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Maria Riccarda Wesseling