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"Die
grandiose Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling ist eine Ideal-
besetzung für die rückhaltlos liebende Phaedra"
(Deutschlandradio Kultur, September 2007, Deutsche Staatsoper Berlin: Weltpremière Phaedra)
Maria Riccarda Wesseling ist in Graubünden
(Schweiz) geboren und liebt Bergseen. Sie studierte bei Hedwig Vonlanthen,
Elisabeth Glauser, Margreet Honig und wird zur Zeit von Barbara Martig
gecoacht.
Zur Premiere von Iphigénie en Tauride an der Opéra National de Paris
ersetzte Maria Riccarda Wesseling im Juni 2006 Susan Graham kurzfristig in
der Titelrolle in einer Krzysztof Warlikowski/Marc Minkowski Produktion. Presse
und Publikum erkennen: “une decouverte”
(Les Echos). Die Pariser Nationaloper legte Frau Wesseling noch am
Premierenabend für eine weitere Gluckproduktion fest: Titelrolle Orpheus in
einer Pina Bausch Produktion
im Februar 2008, inkl. der Wiederaufnahme der Pariser Produktion
während des Hellenic Festivals im antiken griechischen
Amphitheater in Epidaurus (Juli 2008). Die Vorstellung des 16. Februar
2008 wurde nicht nur live auf
Arte übertragen, die berühmte deutsche Choreographin lieβ zum ersten Mal eine live TV-Übertragung zu (DVD Veröffentlichung folgt). Mit ebensogrossem Interesse wurde Maria
Riccarda Wesselings Interpretation der Titelrolle Phaedra (Henze) in der Weltpremière an der Staatsoper
Berlin in Koproduktion mit dem Théâtre National de la Monnaie im September 2007
verfolgt: "Die grandiose Mezzosopranistin Maria Riccarda Wesseling ist
eine Idealbesetzung." (Deutschlandradio Kultur).
Neben
Gluck (Titelrollen Iphigénie en Tauride, Orpheus, Euridice – letzte Partie in der Pariser Fassung mit Jérémie Rhorer beim Festival de Beaune im Juli
2008) führt Maria Riccarda Wesseling vor allem auf: Carmen, Octavian,
Idamante in Idomeneo und Sesto in La clemenza di Tito, Cenerentola,
Rosina in Il barbiere di Sevilla, Fenena in Nabucco, Berlioz’ Marguerite, Offenbachs Hedwig in Die Rheinnixen (mit Marc
Minkowski an der Opéra National de Lyon) und Giulietta in Les Contes
d’Hoffmann (beim Grand Théâtre de Genève, Première 19. Oktober 2008). Ihre
Interpretation von Offenbachs Metella in La Vie Parisienne (Laurent
Pelly Produktion) im Dezember 2007 wurde für EMI auf DVD aufgenommen und im
Fernsehen und Radio europaweit ausgestrahlt. Zugleich war Metella Frau
Wesselings vierte Hauptrolle an der Opéra National de Lyon in nur zwei Jahren. In
2007 führte sie dort ebenso Zemlinskys Bianca in Eine florentinische
Tragödie auf, eine Rolle, die sie drei Wochen nach der Premiere in Lyon an
die Oper Frankfurt verschlug und im Oktober desselben Jahres zum Festival de Ópera
de Tenerife.
Neben dem Reperoite des späten 18. bis frühen 20.
Jahrhunders singt Frau Wesseling Purcells Dido und Händelrollen wie Rodrigo,
Rinaldo, Amadigi, Giulio Cesare + Sesto, Dejanira in Hercules
und Medea in Teseo (auf DVD bei Arthaus) sowie
zeitgenössische Musik wie die dramatische Koloraturpartie Kassandra in
Aribert Reimanns Troades, Le Pèlerin in Kaija Saariahos L’amour de
loin (Peter Sellars Produktion bei der Finnischen Nationaloper Helsinki),
Olga in Peter Eötvös’ Tri Sestri und Duchessa di Malaspina in
Sciarrinos Luci mie traditrici.
Im Konzertbereich interpretiert Frau Wesseling Werke wie Berlioz
Les Nuits d’été und La mort de Cleopatre, Ravels Shéhérezade,
Respighis Il Tramonto, Chaussons Poème de l’amour et de la mer,
Wagners Wesendonck-Lieder (auf CD mit Marcus Bosch), Orchesterlieder
von Schönberg, von Zemlinsky, Berg, Mahler und Strauss (Solo CD bei Claves) und
eine Vielzahl bekannter Oratorien und besonders gerne Lieder. Im Rahmen eines inszenierten Liederabends präsentierte sie im April 2008 u.a. im Concertgebouw
Amsterdam eine
Auswahl von
Alma Mahlers Kompositionen, dramaturgisch kombiniert mit Liedern von
Gustav Mahler und Alexander von Zemlinsky (inkl. Radio- aufnahme). Ein Programm bestehend aus Liedern von Alma Mahler, Clara Schumann und Lily
Boulanger wurde im Mai 2008 für Claves aufgenommen –
Frau Wesselings 3. Solo CD bei diesem Label und 7. CD Einspielung insgesamt.
Die Mezzosopranistin gastiert am Théâtre des Champs-Élysées Paris
(Titelrolle Rodrigo, inkl. CD Aufnahme für Naïve), Opéra National de
Paris, Opéra National de Lyon, Théâtre National de la Monnaie Bruxelles, Grand
Théâtre de Genève, Finnische Nationaloper Helsinki, Staatsoper Berlin,
Semperoper Dresden, Oper Frankfurt, Philharmonie-Essen,
Philharmonie- Köln, Tonhalle-Zürich, Palau de la Musica-Barcelona, Concertgebouw
Amsterdam sowie Festivals in u.a. Montpellier (Radio France), Beaune, Halle,
Schwetzingen und Zürich (Zürcher Festwochen). Sie arbeitet
mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Peter Eötvös, Vladimir Fedosejev, Thomas Hengelbrock,
Philippe Herreweghe, Christopher Hogwood, Jesus Lopez Cobos, Susanna Mälkki,
Marc Minkowski, Jean-Christophe Spinozi, Alberto Zedda; und Regisseuren wie Pina
Bausch, Peter Mussbach, Laurent Pelly, Peter Sellars und Krzysztof Warlikowski.
Ihre Solo-CDs Wien
1900 und Händel Heroines erschienen
bei Claves, bei Naïve Amadigi
(Titelrolle) und in Kürze Rodrigo
(ebenso Titelrolle). Auf DVD erhältlich: Medea in Teseo bei Arthaus, sowie zukünftig Metella/La Vie Parisienne in der Laurent Pelly
Produktion aus Lyon bei EMI. Eine DVD Veröffentlichung von Orpheus
(Titelrolle)
in der Pina Bausch/Opéra National de Paris Produktion folgt
danach. Für Claves wurde im Mai 2008 Frau Wesselings 3. Solo CD
(Programm: Lied) bei diesem Label aufgenommen; Frau Wesselings 7. CD Einspielung insgesamt.
Kommende
Engagemente umfassen Eurydice in der Pariser Fassung mit dem Cercle de l'Harmonie unter Jérémy Rhorer u.a. beim Musikfest Bremen, Giulietta in Les Contes d´Hoffmann mit Olivier Py und Patrick Davin beim Grand
Théâtre de Genève, Prinz Orlowsky in Die Fledermaus mit Friedrich Haider und Johannes Schaaf bei der Oper Amsterdam, 2 Produktionen bei ABAO/Ópera Bilbao: Sestus in Giulio Cesare mit Eduardo López Banzo und Yannis Kokkos + die Titelrolle Carmen mit Patrick Davin und Arnaud Bernard; sowie auf Konzertgebiet Rückert-Lieder, Paulus und die Johannespassion mit Dirigenten wie Daniel Klajner, Riccardo Chailly und Vladimir Fedosejev.
August 2008
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